Vernetzte und teambezogene Lehrformen in der künstlerisch-musikalischen Ausbildung
Gelungene Implementationen offener Lehrformate, wie Co- und Teamteaching, öffnen neue Räume für künstlerisches Handeln und bieten für Lehrende und Studierende die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern sowie Lehren und Lernen neu zu denken.
Didaktische Konzepte für digital angereicherte künstlerisch-musikalische Lehre
Der künstlerische Unterricht an Musikhochschulen nimmt im Hinblick auf die digitale Anreicherung der Lehre eine besondere Stellung ein. Die besonderen Bedingungen und Bedarfe von Lehr- und Lernformaten (u.a. künstlerischer Einzel- und Kleingruppenunterricht) erfordern die Konzeption speziell darauf zugeschnittener didaktischer Angebote.
Lehrzertifikat
Vermitteln, motivieren, prüfen, individuell beraten: Lehrende an Musikhochschulen erfüllen zahlreiche Rollen und stehen vielfältigen Aufgaben gegenüber. Das Netzwerk 4.0 bot deshalb während des Projektzeitraums musikspezifische Fortbildungen speziell für Lehrende an Musikhochschulen an. Das Ziel war, Lehrende zu unterstützen und Impulse zu setzen, um Studierende auf neuen Wegen zu begleiten.
Onboarding
Als Onboarding werden strukturierte Maßnahmen der Hochschule bezeichnet, die mit der Aufnahme neuer Lehrender (insb. Neuberufener) beginnen und nach längerer, aber überschaubarer Zeit enden und deren Ziel es ist, die neuen Lehrenden fachlich und sozial in die Hochschule zu integrieren und mit der Hochschulkultur vertraut zu machen.
Future Skills – Tools für die Karriereentwicklung
Musikhochschulen haben die Aufgabe, Studierende auf ihre spätere Berufslaufbahn vorzubereiten. Dazu gehört inzwischen nicht mehr nur, ihnen handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten zu vermitteln. Studierende müssen auch lernen, wie sie ihre Karrieren eigenständig und erfolgreich in einem sich wandelnden Arbeitsmarkt gestalten können, in dem feste Stellen immer knapper werden.
ePrüfungen
Elektronische Prüfungen an Musikhochschulen gab es vereinzelt bereits vor COVID-19. Vor allem im Bereich der Aufnahmeprüfungen fand teilweise eine Vorauswahl anhand eingesendeter Bewerber:innenvideos statt. Diese bieten – auch jenseits einer Reaktion auf eine pandemische Lage – ökonomische und ökologische Vorteile und eine potentielle Vergrößerung des Bewerber:innenfeldes.
Digitalisierung von wissenschaftlich-theoretischen Modulen
Das Teilprojekt 7 fokussierte die spezifischen Herausforderungen, denen sich der wissenschaftlich-theoretische Unterricht als stark sprachgebundener Lehrbereich im Hinblick auf Digitalisierung stellen muss.
Rahmenkonzept „Profil Digitale Medien“ in musikpädagogischen Studiengängen
Wie können musikpädagogische Studiengänge zukunftsweisend gestaltet und neue Arbeits- sowie Berufsfelder mitgedacht werden? Wie können „digitale Medien“ stärker in das musikpädagogische Studienangebot integriert werden und Musiklehrende als Multiplikator:innen mit vertiefter Kompetenz in diesem Bereich ausgebildet werden? Welche Kompetenzen müssen Lehrer:innen oder Instrumentalpädagog:innen heute mitbringen? Die Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit diesen Fragen, um einen Beitrag zur Studiengangsentwicklung leisten.
Fachqualifikationsrahmen Musik
Auch Musikhochschulen sind gefordert, ihre Studiengänge weiterzuentwickeln, an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und zu akkreditieren. Einige Kernfragen dabei lauten: Wie verändern sich Arbeitsmärkte und Bildungswege? Welche neuen oder vertieften Kompetenzen sollte das Studium dafür vermitteln? Welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei?
Digitale Technologien für die künstlerische Praxis
Dieses Teilprojekt beschäftigte sich mit digitalen Tools und Software-Lösungen im künstlerischen Bereich. Im Rahmen verschiedener Austauschformate und Veranstaltungen wurden diese sowohl vorgestellt als auch erprobt.
Learning Management Systeme
Das Teilprojekt beschäftigte sich mit Learning Management Systemen (LMS) und den besonderen Anforderungen, denen die LMS im Musikhochschulkontext begegnen müssen.