Teilprojekt 1

Vernetzte und teambezogene Lehrformen in der künstlerisch-musikalischen Ausbildung

Gelungene Implementationen offener Lehrformate, wie Co- und Teamteaching, öffnen neue Räume für künstlerisches Handeln und bieten für Lehrende und Studierende die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern sowie Lehren und Lernen neu zu denken.

Teambezogene Lehre kann eine Bereicherung für Studierende, Lehrende und das gesamte Hochschulleben sein. So können Studierende eine eigene Position zu den wesentlichen Fragen ihres Fachs erarbeiten sowie unterschiedliche künstlerische Strömungen und fachliche Ausrichtungen reflektieren. Für Lehrende bieten teambezogene Lehrformen die Möglichkeit, voneinander zu lernen und die eigene Lehre weiterzuentwickeln. Rückmeldungen im Rahmen der Projektarbeit deuten außerdem darauf hin, dass der gesamte Umgang an der Hochschule durch gelungene Angebote in Co- und Teamteachingformaten kollegialer, offener und respektvoller wird. Ferner kann die Unterrichtsform dazu beitragen, mögliche Abhängigkeitsverhältnisse zu reduzieren.

 

Derzeit führt die Arbeitsgruppe auf Basis zuvor erarbeiteter Interviewleitfäden Gespräche mit Lehrenden verschiedener Hochschulen und Fachgebiete durch, die bereits Erfahrungen mit teambezogener Lehre gemacht haben. Dabei zeigt sich zunehmend, dass offene und vernetzte Lehrkonzepte an den Hochschulen schon vereinzelt erprobt werden und dass der Wunsch besteht, die vielfältigen Unterrichtskonzepte zu bündeln und zu kommunizieren. Dessen nimmt sich das Teilprojekt an und möchte in einem weiteren Schritt Lehrende dabei unterstützen, teambezogene und vernetzte Lehrformen an den eigenen Hochschulen auszuprobieren sowie die hochschulübergreifende Vernetzung zu stärken, damit Musikhochschulen auch in Zukunft facettenreiche, kreative und faire Umfelder bleiben, in denen Lehrende und Lernende gern von- und miteinander lernen.

Kontakt zum Teilprojekt-Team

Friedhelm Bruns, M.Mus.

Beteiligte Musikhochschulen

Weitere Beiträge