gemeinsam. digital. gestalten.
Das Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen
Seit August 2021 arbeitete das Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen, Sitzhochschule ist die Hochschule für Musik Detmold. Gefördert wurde es als bundesweit mitgliederstärkstes Verbundprojekt im Programm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre dank einer Verlängerung der ursprünglichen Förderphase bis zum 31. Dezember 2025.
Das Netzwerk 4.0 verstand sich als strategische Allianz. Darin engagierten sich 18 der 24 Musikhochschulen in Deutschland mit insgesamt rund 13.500 Studierenden, um die Potentiale der Digitalisierung für Lehre und Studium an Musikhochschulen gemeinsam zu erschließen.
Ziele
Das Netzwerk wertete Erfahrungen mit digitalen Lehr- und Studienformaten aus, ließ sich von Beispielen guter Praxis, auch international, inspirieren und schaffte so einen digitalen Mehrwert sowohl für die Studierenden als auch für die Lehrenden und Mitarbeitenden aller Hochschulen im Netzwerk. Der Fokus lag auf der künstlerisch-musikalischen Ausbildung. Diese stellt ganz besondere Herausforderungen an Konzepte für digitale Lehre, wenn eine Inspiration und nachhaltige Bereicherung des künstlerischen Unterrichts und eine verbesserte Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt erreicht werden sollen.
Das Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen
| entwickelte Konzepte, Beispiele guter Praxis und Lernangebote mit Digitalisierungsbezug für Studium und Lehre, die von allen beteiligten Hochschulen genutzt werden können, | |
| bot eine Kommunikations-, Austausch- und Lernplattform durch Tagungen, Workshops, Schulungen und Weiterbildung, | |
| stellte den Mitgliedshochschulen projektbezogene Beratung, Begleitung und Unterstützung im Qualitäts- und Prozessmanagement zur Verfügung und | |
| stärkte die bundesländerübergreifende Kooperation und die Innovationskompetenz der Musikhochschulen insgesamt. |
Organisation und Arbeitsweise
Die operative Arbeit des Netzwerks 4.0 gliederte sich in elf Teilprojekte, organisiert in fünf thematischen Schwerpunkten. In jedem dieser Teilprojekte arbeiteten vier bis elf Hochschulen mit.
Koordiniert wurde die Teilprojekt-Arbeit vom zentralen Team 4.0. Ein Team von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützte und begleitete die Hochschulen in den Teilprojekten. Eine Mitgliederversammlung, bestehend aus 18 Rektorats- bzw. Präsidiumsmitgliedern, sowie ein vierköpfiges Strategiegremium gestalteten die strategische Ausrichtung des Netzwerks 4.0.
Team 4.0
- Dr. Anne Wasmuth, Geschäftsführung
- Dr. Sandra Winheller, Geschäftsführung, Teilprojektleiterin: Schwerpunkt Hochschulentwicklung und -didaktik; TP 3, 4, 8 & 11
- Friedhelm Bruns, M.Mus., Schwerpunkt: Audio- und Videoformate, Future Skills; TP 1, 5 & 10
- Benjamin Grau, M.Mus., Teilprojektleiter, Schwerpunkt: Digitalität in der künstlerischen Praxis; TP 5, 6 & 10
- Anja Krupa, M.A., Teilprojektleiterin, Schwerpunkt: Digitale Lehrentwicklung; TP 3, 4 & 9
- Solange Landau, M.A., Teilprojektleiterin, Schwerpunkt: Fortbildung, Hochschuldidaktik; TP 3 & 4
- Florian Lill, Teilprojektleiter, Teilprojektleiter, Schwerpunkt: Hochschuldidaktik und Evaluation; TP 1, 2, 5, 8 & 10
- Andreas Michaelis, Leiter der Geschäftsstelle
- Dr. Silvia Müller, Wissensmanagement, Teilprojektleiterin, Schwerpunkt: hochschuldidaktische Weiterbildung, Digitale Lehrkonzepte; TP 3 & 7
- Dr. Marianne Nowak, Teilprojektleiterin, Schwerpunkt: hochschuldidaktische Weiterbildungen, Evaluation; TP 1, 2, 3 & 11
- Verena Schmitz, Assistenz der Geschäftsstelle
Strategiegremium
- Prof. Andrea Tober, Sprecherin
- Prof. Dr. Philipp Ahner, stellv. Sprecher
- Prof. Tilmann Claus
- Dr. Dominik Skala
Impressionen
Einblicke in die tägliche Arbeit des Netzwerks 4.0 der Musikhochschulen.